Willkommen bei der DGD

Die Deutsche Gesellschaft für Demographie (DGD) fördert die demografische Forschung und Lehre sowie den Austausch zwischen Wissenschaft und gesellschaftlichen Akteuren. Ziele der DGD sind die Verbreitung demografischen Wissens und die Verbesserung der Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit der demografischen Entwicklung.

 

Positionspapier: Demografische Forschung und amtliche Statistik – Perspektiven und Potenziale der Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Demographie hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) ein Positionspapier veröffentlicht. Im Zentrum des Papiers stehen die Potenziale und Perspektiven einer engeren Zusammenarbeit zwischen demografischer Forschung und amtlicher Statistik. Das Positionspapier kann unter nachfolgendem Link abgerufen werden.

Demografische-Forschung-und-amtliche-Statistik-Perspektiven-und-Potenziale-der-Zusammenarbeit

CFP: Mathematical and Statistical Modeling and Dynamics in Demography, Epidemiology, and Biostatistics

The increasing availability of complex demographic, epidemiological, and biomedical data, together with advances in mathematical and statistical theory, has created new opportunities and challenges in modeling population dynamics, disease transmission, and health-related processes. Mathematical and statistical models play a crucial role in understanding, predicting, and controlling demographic and epidemiological phenomena, as well as in supporting evidence-based decision-making in public health and social policy.

This Special Issue aims to bring together high-quality original research that advances the theory, methodology, and application of mathematical and statistical modeling in demography, epidemiology, and biostatistics. We particularly welcome contributions that emphasize analytical and computational methods, data-driven modeling, and interdisciplinary approaches bridging mathematics and statistics with the social and health sciences. Applications to real data and theoretical approaches are equally welcome.

Topics of interest include, but are not limited to, the following:

  • Mathematical models in population dynamics and demography;
  • Epidemiological modeling of infectious and non-infectious diseases;
  • Deterministic and stochastic models in epidemiology and biostatistics;
  • Statistical inference and estimation for dynamic population models;
  • Time-series, longitudinal, and survival analysis in demographic and health data;
  • Spatial and spatio-temporal modeling in demography and epidemiology;
  • Network-based and agent-based models of disease spread;
  • Bayesian and machine learning approaches in various disciplines;
  • Optimal control, optimization, and intervention strategies in public health;
  • Advances in health economic evaluation;
  • Uncertainty quantification and sensitivity analysis in demographic and epidemiological models;
  • Model validation, identifiability, and data integration;
  • Applications to real-world demographic, epidemiological, or biomedical datasets;
  • Forecasting approaches demography, epidemiology, or (health) econometrics;
  • Approaches in meta-analysis;
  • Nowcast approaches for migration, disease monitoring, or other fields with limited data quality;
  • Big data approaches for demography, epidemiology, and biostatistics.

Dr. Patrizio Vanella
Guest Editor

 

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Workshop 2026 „Arbeitsfähigkeit im Wandel: Gesundheit, Behinderung, Care-Arbeit im Kontext demografischer Entwicklungen“

Workshop 2026 der AKs „Demografische Methoden“ und „Demografische und Geselschaftliche Entwicklungen“ der deutschen Gesellschaft für Demographie

Die DGD-Arbeitskreise „Demografische Methoden“ und „Demografische und gesellschaftliche Entwicklungen“ laden herzlich zur Teilnahme an ihrem gemeinsamen Workshop zum Rahmenthema „Arbeitsfähigkeit im Wandel: Gesundheit, Behinderung, Care-Arbeit im Kontext demografischer Entwick-
lungen“ ein, der am 11.02.2026 hybrid am Göttinger aQua-Institut veranstaltet wird. Im Rahmen der Veranstaltung finden zudem eine Sitzung mit Vorträgen der DGD-Preisträger des Jahres 2026 sowie die DGD-Mitgliederversammlung statt.

Der Workshop soll der Frage nachgehen, wie eine inklusive Arbeitswelt gestaltet werden kann, die sowohl Menschen mit Behinderungen als auch Beschäftigte mit gesundheitlichen Einschränkungen oder Care-Verpflichtungen berücksichtigt. Dieses Forum bringt Forschende, Statistiker, Praktiker aus Unternehmen, Verwaltungen und Institutionen sowie sonstige Interessierte zusammen, um aktuelle Erkenntnisse, Erfahrungen und Lösungsansätze zu diskutieren.

Anmeldungen sind bis zum 31.01.2026 möglich an office@aqua-institut.de. Bitte geben Sie bei der Anmeldung zwingend an, ob Sie persönlich oder virtuell an der Veranstaltung teilnehmen werden.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Programm:

Einladung_DGD_Workshop_2026

 

Dezembertagung 2025 „Wohnungsmangel versus Wohnungsleerstand – Der demografische Wandel setzt die Wohnungsmärkte der Regionen sehr unterschiedlich unter Druck!“

Dezembertagung des DGD-Arbeitskreises „Städte und Regionen“ in Kooperation mit dem BBSR, 4. Dezember – 5. Dezember 2025 in Berlin

Die DGD/BBSR-Dezembertagung wird auch 2025 wieder eine ausgewählte Fra-
gestellung zur demografischen Entwicklung der Regionen in Deutschland disku-
tieren, die von ihnen im Rahmen unserer traditionellen Umfrage ermittelt wurde.
In diesem Jahr gab es in unserer Umfrage einen klaren Favoriten. 47,3 Prozent
der fast 300 Umfrageteilnehmer*innen wählten das aktuelle Tagungsthema. Die
übrigen Stimmen verteilten sich relativ gleichmäßig auf die Themenbereiche
„Arbeitskräfteangebot“ bzw. „Wachsende und schrumpfende Regionen“.
Die regionale Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt gestaltet sich in spürbarer
Abhängigkeit von der demografischen Entwicklung. Zwar ist der Faktor Demo-
grafie im Kontext der Wohnungsmarktentwicklung nur ein Einflussfaktor unter
vielen, sicherlich aber ein sehr prägender und quantitativ ausschlaggebender.
Wachsende Bevölkerungs- und vor allem Haushaltszahlen, wie sie aktuell in ei-
nigen Regionen noch immer aus Binnen- und/oder Außenwanderungsgewinnen
resultieren, bringen eine steigende Nachfrage nach Wohnungen mit sich. Bevöl-
kerungs- und Haushaltsverluste hingegen, die gegenwärtig meist das Resultat
von Sterbeüberschüssen und/oder Wanderungsverlusten sind, stehen vor allem
für eine sinkende Nachfrage nach Wohnraum und einen sich ausbreitenden
Leerstand.
Die regionalen Herausforderungen, die aus der Wohnungsmarktentwicklung re-
sultieren, unterscheiden sich offensichtlich gravierend. Hinzu kommt aus demo-
grafischer Sicht noch die Alterung der Bevölkerung, die ebenfalls für die Ent-
wicklung des Wohnungsmarktes äußerst relevant ist und in den wohnungspoliti-
schen Debatten die Diskussionen zum Remanenzeffekt, altersgerechten Woh-
nen und dem zunehmenden Bedarf an kleineren Wohnungen prägen. Wie rea-
giert man strategisch auf solch unterschiedliche Trends?
Dank der zahlreichen und thematisch sehr vielfältig ausgerichteten Rückmeldun-
gen auf unseren Call for Papers sind wir auch in diesem Jahr wieder in der Lage
Ihnen eine interessante Tagesordnung anbieten zu können, bei der Ihre Fragen
und die Diskussion mit den Referierenden – wie gewohnt – nicht zu kurz kommen
werden.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer:

Flyer Dezembertagung